Auch wir spielen mit …

Tetris-Challenge 2019

Tetrischallenge des Löschzugs Rheinbreitbach

Am 1. September hat die Kantonspolizei Zürich auf Instagram ein Foto veröffentlicht, in dem Sie ein Einsatzfahrzeug samt allen Innenlebens präsentierte. Schnell fanden sich Nachahmer und es entwickelte sich eine Challenge daraus, bei der sich Hilfsorganisationen und Behörden auf der Ganzen Welt beteiligen und auf Facebook gegenseitig nominieren.

Die Spanne reicht dabei vom Streifenwagen, bis zu einem Helikopter der Bundespolizei – letzterer wurde nicht nur ausgeräumt sondern sogar vollständig zerlegt präsentiert.

Zugegebenermaßen wäre er ohnehin für eine Wartung zerlegt worden. Aber auch Krankenwagen, THW-Fahrzeuge, Panzer der Bundeswehr und eben auch Feuerwehr-Fahrzeuge können unter dem Hashtag #tetrischallenge auf diversen Social-Media-Plattformen bewundert werden.

Neben dem ganzen Spaß hat dies aber auch durchaus einen Lerneffekt. Denn wenn man das Fahrzeug erstmal komplett aus- und eingeräumt hat, lernt man das Fahrzeug und seine gesamte Beladung und deren Plätze nochmal ganz genau kennen. Nebenbei ist dies natürlich eine gute Gelegenheit, Material und Fahrzeug gleich auch noch zu reinigen.

Nachdem wir am 3.10.2019 von unseren befreundeten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef nominiert worden sind, haben wir es uns nicht nehmen lassen, kurzfristig einen zusätzliche Dienst einzulegen. Entsprechend trafen sich heute Mittag einige Kameraden des Löschzugs Rheinbreitbach und haben einmal unser TSF-W ausgeräumt und das ganze natürlich auch festgehalten.

Hier seht ihr die Entstehung des Bildes ins Zeitraffer

Und wie es sich für eine Challenge gehört, lassen wir es uns nicht nehmen auch unsererseits den Pokal weiter zu reichen. Wir nominieren zum einen unsere Freunde des DRK Bad Honnef und zum Zweiten die Ausrückgemeinschaft der Feuerwehren Erpel und Orsberg. Wir freuen uns auf eure Bilder!

Jährliche Hydrantenprüfung

Heute beginnen wir mit der jährlichen Hydrantenprüfung. Hierdurch kann es in den nächsten Wochen kurzzeitig zu kleinen Behinderungen im Ortsgebiet kommen.

Die Prüfung ist wichtig, um die Funktion aller Hydranten im Ort sicher zu stellen. Neben des sicheren Sitz der Hydranten-Deckel, damit kein Fahrzeug bei Überfahrt des Deckels beschädigt wird, prüfen wir auch die Gängigkeit der Absperrschieber, sowie ob die Hinweisschilder noch unbeschädigt und korrekt ist. Außerdem stellen wir auch sicher, dass die Hydrantendeckel im Winter nicht zufrieren. Im Sinne des Umweltschutzes verzichten wir darauf, die Deckel großzügig einzufetten. Stattdessen sorgen spezielle Kunststoff-Einsätze dafür, dass sich die Deckel auch bei Frost problemlos öffnen lassen.

Um die einwandfreie Funktion zu prüfen, sowie zur Reinigung der Anschlüsse ist es zwingend nötig, dass wir an jedem Hydranten einmal das Absperrventil vollständig öffnen. Auch wenn dies in der Vergangenheit verschiedentlich als Wasservergeudung bezeichnet wurde, dient dies unser aller Sicherheit. Wenn wir im Ernstfall einen Hydranten nicht nutzen können, weil dieser defekt, verschmutzt oder zugeparkt ist, geht uns wertvolle Zeit verloren.

Daher möchten wir dieser Stelle generell an euch appellieren, stets darauf zu achten, dass ihr Hydranten nicht zuparkt. Die Hydranten sind wie auf den Bildern oberhalb dieses Beitrags zu sehen gekennzeichnet.

Wir danken für das Verständnis.

Übung Pumpen und Boot

HLF + MZF
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Am 13.7.2019 stand unsere Übung zum Thema “Pumpen und Boot” auf dem Plan. Diese Übung führen wir regelmäßig durch und trainieren damit gleich mehrere Disziplinen.

Um einen intensiveren Lernerfolg zu erzielen, führen wir solche Übungen in kleineren Gruppen durch. Hierzu baut die Übungsleitung mehrere Stationen auf, und die Gruppen arbeiten dann nacheinander die Stationen ab.

Die erste Station in dieser Übung beschäftigt sich mit der Wasserentnahme aus freiem Gewässer. Hierzu wurde unser TSF-W an der Rampe neben dem Campingplatz nah an den Rhein gefahren. Die Gruppe übte das korrekte Einbinden und anschließen der Saugschläuche und den Betrieb der Pumpe unseres TSF-W.

An der zweiten Station drehte sich alles um unser Rettungsboot (RTB). Neben Grundlagen der Bedienung des Bootes wurde vorallem auch das Retten einer Person aus dem Wasser trainiert.

Die dritte Station richtete sich primär an unsere Maschinisten. Hier wurde intensiv in Theorie und Praxis der Umgang mit unserer Pumpe des HLF trainiert. Auch wurden an dieser Station alternative Wasserentnahmen aus freiem Gewässer, beispielsweise mittels einer Tauchpumpe trainiert.

Zusätzlich haben wir den Umgang mit unserem “Monitor” trainiert. Ein Monitor zählt zu den sogenannten “Sonderrohren” der Feuerwehr. Es ist ein Art Wasserwerfer, der mittels eines Ständers stationär aufgebaut werden kann und auch von einer Einzelperson bedient werden kann. Hierüber ist es möglich bis zu 1200l Wasser pro Minute abzugeben und eine große Reichweite zu erreichen. Dieses Strahlrohr kam beispielsweise auch beim Güterzugbrand in Unkel, Anfang diesen Jahres, zum Einsatz. Neben des auf unserem HLF vorhandenen Monitors, zeigte einer der Übungsleiter den jüngeren Kameraden außerdem, wie man einen provisorischen Monitor aus Standard-Armaturen unseres TSF-W errichten kann.

Nach etwa 3 Stunden ging diese Übung zu Ende und alle Kameraden konnten, mit neuem oder aufgefrischtem Wissen, zufrieden ins Gerätehaus einrücken.

Wir konnten dein Interesse wecken? Dann freuen wir uns, wenn du bei unserer nächsten Übung einfach mal vorbeischaust. Unsere nächste Übung findet statt am 29.7.2019 um 19:00 Uhr am Feuerwehr-Gerätehaus.

Neue Schläuche an den Löschzug Rheinbreitbach übergeben

Jens Ott von der Firma Opteamax GmbH (1 v.l) und Andreas Kroheck vom
Förderverein St. Florian (1 v.r.) übergeben die neuen Schläuche an Wehrführer René Mengó (2 v.l) und seinen Vorgänger Ralf Horschel (2 v.r.)

Im Rahmen einer Übung konnten Jens Ott von der Firma Opteamax GmbH und der Vorsitzende des Fördervereins St. Florian der Freiwilligen Feuerwehr Rheinbreitbach 4 orangefarbene 30 Meter Schläuche an den Löschzug Rheinbreitbach übergeben.

Die Idee zur Beschaffung der signalfarbenen Schläuche zur Erstellung von Schlauchpaketen für den Innenangriff (sogenannte Loops) kam aus der Mitte der Mannschaft. Sofort erklärten sich Jens Ott von der Firma Opteamax GmbH, der selbst zu den aktiven Kameraden des Löschzuges zählt, sowie der Förderverein St. Florian Rheinbreitbach bereit, die anfallenden Kosten für die Schläuche zu übernehmen.
Bei der Opteamax GmbH handelt es sich um ein in Rheinbreitbach ansässiges Unternehmen, welches die Beratung und Realisierung von Netzwerken und breitbandigen Internetanbindungen für mittelständische Unternehmen anbietet.
In Nordamerika hat sich das Vorgehen mit den Loops in einem „Innenangriff“ in den vergangenen Jahren bereits etabliert und auch in Deutschland ist diese Einsatztaktik immer mehr auf dem Vormarsch, da hierdurch schnell und platzsparend Schlauchreserven mit in die  brennenden Objekte genommen werden können.
Der Löschzug Rheinbreitbach freut sich sehr darüber, dass mit dieser  Anschaffung ein weiterer Schritt zu einer effizienteren Einsatzabarbeitung begangen werden konnte und dankt den Spendern
ausdrücklich dafür, dass dieses Projekt so schnell realisiert werden konnte.

René Mengó folgt auf Ralf Horschel

Rheinbreitbacher Wehrleute wählen neuen Chef

Ortsbürgermeister Roland Thelen (1 v.l.) und Bürgermeister Karsten Fehr (1 v.r.) gratulieren dem neuen Wehrführer René Mengó (mitte) und seinem Stellvertreter Michael Prinz (2 v.l.) zur Wahl in die Wehrführung. Der ehemalige Rheinbreitbacher Wehrführer Ralf Horschel (2 v.r.) wurde durch Bürgermeister Fehr mit dem silbernen Feuerwehr Ehrenzeichen am Bande ausgezeichnet.

Seit dem 01.06.2019 ist der 40jährige Hauptbrandmeister René Mengó der neue Rheinbreitbacher Wehrführer. Er tritt damit die Nachfolge des zurückgetretenen Hauptbrandmeisters Ralf Horschel an, der diese verantwortungsvolle Aufgabe nach 14 Jahren in jüngere Hände geben wollte.

In den letzten 5 Jahren war Mengó bereits stellvertretender Wehrführer und hat in dieser Funktion bereits hervorragende Arbeit geleistet. Daher war es kaum verwunderlich, dass der zweifache Familienvater Mengó von seinen Kameraden zu Horschels Nachfolger gewählt wurde. Zum neuen stellvertretenden Wehrführer wuyrde der 43jährige Brandmeister Michael Prinz gewählt.
Ralf Horschel, der dem Löschzug auch weiterhin angehören wird, wurde durch Bürgermeister Karsten Fehr für seine besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen in Rheinbreitbach und der Verbandsgemeinde Unkel mit dem silbernen Feuerwehr Ehrenzeichen am Bande des Landes
Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.
Bürgermeister Karsten Fehr, Ortsbürgermeister Roland Thelen sowie die anwesenden Kameraden danken Ralf Horschel für sein jahrzehntelanges Engagement in der Feuerwehr und wünschen der neuen Wehrführung allzeit gute Entscheidungen im Sinne des Löschzuges.

Neue Rolltore für unser Gerätehaus

Wer in den letzten Tagen an unserem Gerätehaus vorbei gefahren ist, hat sicher festgestellt, dass sich irgendetwas verändert hat. Besonders Aufmerksamen ist dann sicher nicht entgangen, dass es die alten aluminiumfarbenen Rolltore waren, die neuen anthrazitfarbenen Toren weichen mussten.
Jedoch ist dies nicht nur eine optische Veränderung, sondern vor Allem eine Arbeitserleichterung: die neuen Rolltore sind elektrisch betrieben. Durch einen “Alarm-Knopf” direkt am Eingang kann das Tor vor unserem Hilfeleistungs-Löschfahrzeug (HLF) , welches üblicherweise das erstausrückende Fahrzeug bei unseren Einsätzen ist, nun bereits vom ersteintreffenden Feuerwehrmann beim Betreten des Gerätehauses geöffnet werden. So werden wertvolle Sekunden eingespart und wir können noch schneller ausrücken als bisher. Auch können die Tore nun aus den Fahrzeugen heraus geöffnet und geschlossen werden, was uns die Arbeit sowohl beim Ausrücken, als auch bei der Rückkehr nach einem Einsatz  erleichtert.

Dreikönigsfest

Heute hat unser Dreikönigsfest stattgefunden.

Um 10:00 besuchten wir den Gottesdienst in der evangelischen Kirche. Im Anschluss haben wir stellvertretend für alle verstorbenen Kameraden, am Grab von Paul Reufel bei einer Gedenkminute einen Kranz niedergelegt.

Im Anschluss wurden bei unserem traditionellen Frühschoppen:
Jens Menden zum Hauptfeuerwehrmann und Michael Prinz zum Brandmeister befördert. Die Kameraden Richard Adenauer und Thomas Schmitz wurden für 25 Jahre treue Dienste mit dem silbernen Ehrenabzeichen ausgezeichnet.

Für 35 Jahre treue Dienste wurde den Kameraden Leo Korf und Wolfgang Scharff seitens des Fördervereins gedankt. Ihre Ehrung fand bereits in Bruchhausen im vergangenen Jahr statt.

Im Anschluss gab es einen leckeren Snack, Kaffee und Kuchen in geselliger Runde.

Kranzniederlegung
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